In der Lebensmittelindustrie, Medizintechnik und Prozessanlagen sind hygienische Anforderungen entscheidend. Werkstoffe müssen beständig gegenüber Reinigungsmedien sein, geringe Schmutzanhaftung aufweisen und gesetzlichen Vorgaben entsprechen.


FDA-konforme Kunststoffe erfüllen Anforderungen für den Kontakt mit Lebensmitteln. Neben der FDA sind in Europa die EU-Verordnungen relevant. Entscheidend ist nicht nur der Werkstoff, sondern auch die konkrete Ausführung des Bauteils.

Übersichten und Dokumente findest du unter Lebensmittel- und FDA-Konformität.


  • Beständigkeit gegen Reinigungsmittel
  • Glatte, reinigungsfreundliche Oberflächen
  • Geringe Feuchtigkeitsaufnahme
  • Keine Materialmigration in Lebensmittel
  • Korrosionsbeständigkeit

Geeignete Werkstoffe für hygienische Anwendungen

WerkstoffFDAFeuchtigkeitsaufnahmeTypischer Einsatz
PE1000Ja, je nach TypSehr geringGleitprofile, Führungen
POM-CJa, je nach TypGeringPräzisionsteile
PETJa, je nach TypSehr geringFormstabile Bauteile
PVDFTeilweiseSehr geringChemische Prozessanlagen
PTFETeilweiseSehr geringDichtungen, Gleitlager

  • Keine scharfen Kanten oder Toträume
  • Radien statt scharfer Übergänge
  • Reinigungsmedien berücksichtigen
  • Temperaturwechsel einplanen
  • Passungen hygienisch auslegen

Details zu Toleranzen findest du unter Konstruktion & Toleranzen.


Für eine strukturierte Entscheidung nutze unsere Werkstoffkunde oder den Auswahlassistent Werkstoff.

FAQ Hygiene & FDA



Nein. Die Konformität hängt vom konkreten Typ und Hersteller ab. Die entsprechende Dokumentation ist entscheidend.


Bestimmte POM-Typen sind FDA- und EU-konform. Die Freigabe muss produktbezogen geprüft werden.


PE, PET und PVDF besitzen eine sehr geringe Feuchtigkeitsaufnahme.


Ja. Glatte Oberflächen reduzieren Anhaftungen und erleichtern die Reinigung.